Leibild

Ihre Aufgabe sieht die ctt vor allem in der Hilfe und Förderung kranker, behinderter, alter und hilfebedürftiger Menschen. Die hohe Verantwortung, die die ctt wahrnimmt, zeigt sich vor allem in der Achtung der einzigartigen Würde und Selbstbestimmung des Menschen, sowohl des Hilfesuchenden als auch des Helfenden.

Das Leitbild baut auf dem kirchlichen Grundverständnis auf und gibt Orientierung für das konkrete Handeln. Es befasst sich mit den Themenkreisen „Heil und Heilung an Leib und Seele“, „Unser Menschenbild“, „ Unser Auftrag“, „Öffentlichkeit“, „Führung und Leitung“, „Kompetenz und Qualität“ und „Dienstgemeinschaft“. Das Leitbild beschreibt nicht den gegenwärtigen Zustand eines Unternehmens. Es formuliert vielmehr Ideale und Ansprüche, die das Unternehmen sich selbst zur Erreichung setzt.

Trägerleitbild

Eine verheißungsvolle Vision

Mit dem Leitbild haben wir einen Rahmen gesetzt, an dem wir uns zukünftig orientieren. Im besonderen Engagement für Menschen, die Hilfe brauchen, begeben wir uns in die Spur des Jesus von Nazareth. Seinem Ruf folgen wir, seiner Verheißung, uns in den Hilfsbedürftigen zu begegnen, trauen wir. In unserem heilenden und helfenden Handeln nimmt das Kommen des Reiches Gottes in unsere Welt Gestalt an, leibhaftig.

Damit die im Leitbild formulierten hohen Ansprüche im Arbeitsalltag immer mehr Wirklichkeit werden, ist es uns ein großes Anliegen, ihre Umsetzung im Arbeitsalltag voranzubringen. Nicht alles wird sofort gelingen. Manches wird Zeit brauchen. Anderes wird sich vielleicht als unerreichbar herausstellen. Entscheidend ist jedoch, ob wir als Unternehmen eine Vision haben, für die es sich jeden Tag zu leben und zu arbeiten lohnt.

Unser Leitbild lädt Sie ein zu einem verheißungsvollen Blick in die Zukunft unseres Unternehmens. Lassen Sie  sich von diesem inspirieren!

Infomaterial:

Pflegeleitbild

Grundsätze des Wohnens und Lebens in unserem Haus

Wir verstehen uns prinzipiell als offenes Haus mit möglichst vielen Kontakten zum sozialen und gesellschaftlichen Umfeld, aber unter gleichzeitiger strikter Wahrung der Individualität der Bewohner/innen sowie des Schutzes ihrer Intimsphäre. Für die Menschen, die bei uns leben, möchten wir ein Milieu schaffen, in dem sie sich geborgen fühlen. Der Grundgedanke der Milieugestaltung ist, dass weniger „Heim“ und ein mehr an „Daheim“ notwendig ist, um eine Steigerung des Wohlbefindens zu erreichen. Deshalb soll ein räumliches und soziales Umfeld geschaffen werden, das die alterstypischen Einschränkungen der Bewohner/innen ausgleicht, die Sinne anregt und so viel Normalität, Vertrautheit und Sicherheit wie möglich erzeugt.

Die Biografiearbeit ist ein zentrales Element in der Begleitung der uns anvertrauten Menschen. Kenntnisse aus der Lebensgeschichte helfen, die Menschen, für die wir Verantwortung übernehmen möchten, besser zu verstehen. Jeder Mensch hat eingebunden in die Zeitgeschichte seine individuelle Lebensgeschichte, die keiner anderen gleicht. Die Höhen und Tiefen eines langen Lebens haben den alten Menschen geprägt. Die Biografie ist oftmals der Schlüssel zu noch vorhandenen Fähigkeiten, sie bestimmt Verhalten, Gewohnheiten, Vorlieben und Empfindlichkeiten.

Der Tagesablauf soll soweit wie möglich, dem normalen Lebensrhythmus angepasst sein. Dies bezieht sich sowohl auf die Essenszeiten als auch auf die Gewohnheiten und Neigungen der Heimbewohner/innen.

Da die Einrichtung die Wohn- und Lebenswelt der Bewohner/innen ist, hat diese den Charakter einer eigenen Wohnung bzw. eines eigenen Hauses. Die Bewohner/innen sollen bei allen Veränderungen, die ihre Wohn- und Lebenswelt betreffen, beteiligt sein und mitbestimmen können. So wirken die Bewohner/innen z.B. bei der Gestaltung der Gemeinschaftsräume mit. Dies gilt bereits in der Planungsphase, wie auch im Entscheidungsprozess. Wir wollen daher über alle Veränderungen rechtzeitig informieren und durch geeignete Formen die Mitwirkung und Beteiligung sicherstellen.

„Heimatfunktion“ der Einrichtung und Sicherstellung der Privatsphäre einschließlich Rückzugsmöglichkeit bedingt, dass die Heimbewohner/innen einen Schlüssel zu ihrem Zimmer haben, wenn sie dies wollen. Sofern sie dies wegen eines zu großen Risikopotenzials als nicht sinnvoll erscheint, muss eine Übereinstimmung mit dem/der Bewohner/in und/oder den Angehörigen über das Verfahren erreicht werden.

Unser Haus legt großen Wert darauf persönliche Feste und Feiern im Jahresverlauf in einer den Bewohner/innen gemäßen Art und Weise zu begehen. Am Anfang eines neuen Jahres wird zu diesem Zweck ein Jahresveranstaltungskalender erstellt. Darüber hinaus sind unsere spontanen geselligen Veranstaltungen regelmäßige Bestandteile eines abwechslungsreichen Lebens im Heim.

Kontakt

Adresse

Alten- und Pflegeheim Cusanus-Stift Bernkastel-Kues

Cusanusstraße 2
54470 Bernkastel-Kues
Telefon06531 955-0
Telefax06531 955-1444

Ansprechpartner

Corina Gräßer

Heimleitung